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Wohncarrée Industriedenkmal Salzmann, Kassel

Referenzprojekt Kassel

Betoninstandsetzung und Rohbau im Industriedenkmal

Beim Wohncarrée Industriedenkmal Salzmann in Kassel entsteht aus einem historischen Fabrikareal neuer Wohnraum. Für Bauteil A haben wir umfangreiche Arbeiten in der Betoninstandsetzung und im Rohbau ausgeführt – durchgehend im Bestand und damit unter Bedingungen, die sich erst im Zuge der Ausführung vollständig zeigen.

Die Leistungen umfassten die Bearbeitung und Instandsetzung vorhandener Betonbauteile, Anpassungen an bestehenden Konstruktionen sowie die Herstellung neuer Mauerwerks- und Rohbauelemente. Alt und Neu mussten dabei nicht nur nebeneinander bestehen, sondern konstruktiv sauber ineinandergreifen.

Weil die vorhandene Bausubstanz eines Industriedenkmals selten exakt dem entspricht, was Bestandsunterlagen zeigen, lag der Fokus auf einer flexiblen und technisch sauberen Umsetzung. Änderungen aus Planung und Statik haben wir kurzfristig aufgenommen und in den laufenden Bauablauf integriert, ohne den Takt der übrigen Gewerke zu unterbrechen.

Betoninstandsetzung an einem freigelegten Betonunterzug im Industriedenkmal Salzmann in Kassel
Beispielbild – Symbolfoto, keine Originalaufnahme der Baustelle

Unsere Leistungen in diesem Projekt

Betoninstandsetzung

Die vorhandenen Betonbauteile wurden aufgenommen, schadhafte Bereiche abgetragen und freigelegte Bewehrung fachgerecht behandelt. Anschließend erfolgte der Wiederaufbau des Querschnitts, sodass die Bauteile ihre ursprüngliche Funktion dauerhaft wieder übernehmen können.

Was die Instandsetzung im Bestand leistet:

  • Substanzerhalt: Tragende Bauteile bleiben erhalten, statt ersetzt zu werden.
  • Korrosionsschutz: Freigelegte Bewehrung wird dauerhaft gegen erneuten Rostangriff geschützt.
  • Belastbarkeit: Instandgesetzte Querschnitte nehmen die vorgesehenen Lasten wieder auf.
  • Denkmalverträglichkeit: Eingriffe bleiben auf das technisch notwendige Maß beschränkt.

Rohbauarbeiten im Bestand

Neue Rohbauelemente wurden in die bestehende Struktur eingefügt und an vorhandene Bauteile angeschlossen. Dazu gehörten konstruktive Anpassungen an der Bestandskonstruktion ebenso wie das Herstellen neuer tragender Elemente nach Vorgabe von Planung und Statik.

Darauf kam es beim Rohbau an:

  • Passgenauigkeit: Jedes neue Bauteil wurde am realen Bestandsmaß aufgenommen, nicht am Planmaß.
  • Anschlussqualität: Übergänge zwischen alter und neuer Konstruktion wurden kraftschlüssig ausgebildet.
  • Statische Freigabe: Konstruktive Änderungen wurden vor der Ausführung mit der Statik abgestimmt.
  • Vorlauf für Folgegewerke: Fertige Abschnitte wurden übergabefähig hergestellt.

Mauerwerksarbeiten

Neue Wände wurden nach Planung aufgemauert und an den Bestand angeschlossen. In einem denkmalgeschützten Industriebau bedeutet das: Höhen, Achsen und Wandstärken müssen am Bauwerk selbst aufgenommen und mit der Planung abgeglichen werden.

Vorteile eines sauber ausgeführten Mauerwerks:

  • Maßhaltigkeit: Ebene, lot- und fluchtgerechte Wände als Grundlage für den Innenausbau.
  • Saubere Anschlüsse: Kontrollierte Übergänge zu Bestandswänden und neuen Bauteilen.
  • Planungstreue: Umsetzung der Wandaufbauten nach den Vorgaben der Ausführungsplanung.
  • Weniger Nacharbeit: Folgegewerke finden vorbereitete Flächen vor.

Detailausbildung im Bestand

Die eigentliche Arbeit im Bestand steckt im Detail: dort, wo neue Bauteile auf gewachsene Substanz treffen. Anschlüsse, Durchdringungen und Übergänge wurden einzeln aufgenommen und so ausgeführt, dass sie dauerhaft funktionieren statt nur zu passen.

Warum das Detail über die Dauerhaftigkeit entscheidet:

  • Dauerhaftigkeit: Sorgfältig ausgebildete Anschlüsse sind die Schwachstelle, die keine wird.
  • Nachvollziehbarkeit: Abweichungen vom Plan werden dokumentiert und abgestimmt.
  • Flexibilität: Kurzfristige Änderungen werden im laufenden Ablauf aufgenommen.
  • Ein Ansprechpartner: Beton, Rohbau und Mauerwerk aus einer Hand – ohne Schnittstellenverluste.
Besonderheiten

Bauen im Bestand heißt, auf Unvorhergesehenes vorbereitet zu sein

Die bestehende Bausubstanz und projektbedingte Anpassungen während der Ausführung prägten den gesamten Bauablauf. Statt auf einen einmal festgeschriebenen Plan zu bauen, haben wir Änderungen aus Planung und Statik laufend aufgenommen und in die Ausführung übernommen.

Möglich ist das nur mit kurzen Wegen: eigene Kolonnen, direkte Abstimmung mit Bauleitung und Planung und die Bereitschaft, ein Detail neu zu denken, wenn der Bestand es verlangt.

Neues Kalksandstein-Mauerwerk im entkernten Industriedenkmal Salzmann in Kassel
Beispielbild – Symbolfoto, keine Originalaufnahme der Baustelle
Ergebnis

Ein Bauteil, das den Weg für den weiteren Ausbau frei macht

Betoninstandsetzung, Rohbau und Mauerwerk in Bauteil A wurden technisch sauber und übergabefähig ausgeführt. Trotz laufender Anpassungen aus Planung und Statik blieb der Bauablauf durchgängig – die Folgegewerke konnten auf einem abgeschlossenen, maßhaltigen Rohbau aufsetzen.

Sie planen eine Sanierung im Bestand?

Ob Industriedenkmal, Altbau oder Bestandsgebäude im laufenden Betrieb – wir beraten Sie zu Betoninstandsetzung, Rohbau und Mauerwerksarbeiten und schauen uns Ihr Objekt gern vor Ort an. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf oder sehen Sie sich weitere Referenzprojekte an.